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Interessensvertretung Psychosoziale Versorgung

Unsere Ziele

Wenn über unsere Versorgung entschieden wird, muss unsere Erfahrung einbezogen werden.

Wir wollen in der Politik gesehen, gehört und ernst genommen werden und Einfluss auf Entscheidungen zur ambulanten psychosozialen Versorgung gewinnen. Dazu gehören die Psychotherapie, Psychiatrie, psychiatrische Pflege, Soziotherapie, Sozialpsychiatrie, sowie andere ambulante Hilfsangebote.

Dafür bündeln wir unsere Stimmen, formulieren gemeinsame Forderungen und bringen sie in die Öffentlichkeit und in politische Gespräche ein.

Wir setzen uns für eine bedarfsgerechte und zugängliche Versorgung sowie gegen die Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen ein.

Unsere Forderungen

In Bezug auf die psychotherapeutische Versorgung:

  • Vollständige extrabudgetäre Vergütung medizinisch notwendiger Psychotherapie, unabhängig vom Vermittlungsweg
  • Gesicherte und rechtzeitig zugängliche Anschlussversorgung ohne vermeidbare Behandlungsunterbrechungen oder Verzögerungen.
  • Minimierung vermeidbarer Therapeutenwechsel und Erhalt tragfähiger therapeutischer Beziehungen.
  • Selbstbestimmte Therapeutenwahl.
  • Behandlungsumfang nach individuellem Bedarf.
  • Verbindliche Beteiligung von Betroffenen an der Ausgestaltung der Versorgung.
  • Eine wissenschaftlich fundierte und regelmäßig evaluierte Bedarfsermittlung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. An ihr müssen sich die Planung und Finanzierung der psychotherapeutischen Versorgung orientieren.
  • Prüfung der Folgen für Praxen, insbesondere mit halbem Versorgungsauftrag, und wirksame Schutzmaßnahmen. Dazu gehören bedarfsgerechte Übergangs- und Härtefallregelungen.